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Gold erweckte wie kein anderes Metall durch alle Zeiten höchstes Entzücken und niedrigste Gier. Die Suche und Sucht nach Gold führte oft zur gnadenlosen Ausbeutung von Menschen, zu Beutezügen und zu Kriegen. Aber es waren auch unzählige Menschen, die sich vom gelben Glanz des Goldes beglücken ließen. Frauen, die sich über schönen Schmuck aus Gold freuten, Männer, die ihren Wohlstand durch den Besitz von Gold präsentieren konnten. Nicht umsonst ähnelt das Wort Gold den Wörtern Geld und Gott. Von Handwerkern geformt, von Herrschern und Priestern in Schatzkammern gehortet, verlieh es seinen Besitzern eine überirdische Aura und göttliche Macht.
Es gibt kein weicheres Metall, das so schwer und so dehnbar ist. Und außer Kupfer hat kein reines Metall eine solch kräftige Farbe. Es oxidiert nicht durch die Luft und es rostet nicht im Wasser.

Ein Goldnugget aus Kalifornien
Bild: © Saperaud / Wikipedia
So ist es kein Wunder, wenn uralter Goldschmuck, gefunden an legendären Orten, noch bestens erhalten ist. Früher war das ein Beweis für seine himmlische Herkunft. Den Begriff Edelmetall für Gold haben die Leute geprägt, die vom Wert, von der Faszination des Goldes ausgehen. Für die Wissenschaftler sagt das nur wenig über die Eigenart dieses Metalls aus.

Gold ist ein Metall, das bereits sehr früh von Menschen bearbeitet wurde. Gold und alle anderen Metalle sind in der Natur sehr selten im freien Zustand, das heißt ohne Verbindung zu einem anderen Material, zu finden, weil die Erde schon so alt ist, dass alle möglichen chemischen Verbindungen an der einst sehr heißen Erdoberfläche bereits abgelaufen sind. Und Metalle verbinden sich nun einmal durch chemische Prozesse, die bei Hitze entstehen, mit anderen Stoffen. Inzwischen ist die Temperatur an der Erdoberfläche derart niedrig, dass sich kein Metall mehr ohne menschliches Zutun aus eingegangenen Verbindungen lösen kann. Nur durch die Zuführung von Energie können Gold und die anderen Metalle aus einer Verbindung befreit und in ihren reinen Zustand gebracht werden. Auch wenn die Menschheit, angeregt von ihren Religionsgründern und Philosophen, unablässig nach der Reinheit des Herzens, nach dem Guten strebt – was ja auch vom Gold verkörpert wird – musste schon viel Blut für das gelbe Edelmetall fließen. Obwohl das glänzende Metall nicht als Waffe geeignet ist. Weder als Schwert, noch als Pfeil, noch als Lanze, noch als Gewehr oder Kanone. Höchstens zum Verschönern der Waffen. Oder zum Erwerb der Waffen. Die Verheißung des Göttlichen konnte zum Fluch werden.
„Was der Alte zwischen den Zähnen murmelte,
klang wie: Blut für Gold!“
E.T.A. Hoffmann
Gold ist ein Metall, das bereits sehr früh von Menschen bearbeitet wurde. Gold und alle anderen Metalle sind in der Natur sehr selten im freien Zustand, das heißt ohne Verbindung zu einem anderen Material, zu finden, weil die Erde schon so alt ist, dass alle möglichen chemischen Verbindungen an der einst sehr heißen Erdoberfläche bereits abgelaufen sind. Und Metalle verbinden sich nun einmal durch chemische Prozesse, die bei Hitze entstehen, mit anderen Stoffen. Inzwischen ist die Temperatur an der Erdoberfläche derart niedrig, dass sich kein Metall mehr ohne menschliches Zutun aus eingegangenen Verbindungen lösen kann. Nur durch die Zuführung von Energie können Gold und die anderen Metalle aus einer Verbindung befreit und in ihren reinen Zustand gebracht werden. Auch wenn die Menschheit, angeregt von ihren Religionsgründern und Philosophen, unablässig nach der Reinheit des Herzens, nach dem Guten strebt – was ja auch vom Gold verkörpert wird – musste schon viel Blut für das gelbe Edelmetall fließen. Obwohl das glänzende Metall nicht als Waffe geeignet ist. Weder als Schwert, noch als Pfeil, noch als Lanze, noch als Gewehr oder Kanone. Höchstens zum Verschönern der Waffen. Oder zum Erwerb der Waffen. Die Verheißung des Göttlichen konnte zum Fluch werden.
„Was der Alte zwischen den Zähnen murmelte,
klang wie: Blut für Gold!“
E.T.A. Hoffmann

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